Der SPD-Ortsverein Bad Herrenalb und Dobel heißt Sie herzlich willkommen auf unserer Homepage. Wir sind ein Ortsverein von rund 30 Mitgliedern, der sich in Bad Herrenalb und Dobel für die Ziele der SPD einsetzt. So engagieren wir uns vor Ort ganz besonders für soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Spielplätze und offene Jugendarbeit sowie für die Seniorenarbeit.
Im Bereich Umwelt und Verkehr haben wir Bad Herrenalb vor vielen Jahren schon in das Klimabündnis europäischer Städte geführt. Wir unterstützen Bad Herrenalb intensiv als Fairtrade-Stadt.
Seit Jahren setzen wir uns ein für bessere Radwege, umweltverträgliche Baugebiete und die Pflanzung junger Bäume.
Wir streben Barrierefreiheit überall in der Stadt Bad Herrenalb an. Als besondere Interessenvertretung von Behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen schlagen wir die Einrichtung eines Behinderten- und Inklusionsbeirats für Bad Herrenalb vor.
Wir sind für eine Verbesserung des Freizeitangebots auf der Schweizerwiese (z. B. Minigolf und weitere Sportmöglichkeiten). Im Übrigen soll der größte Teil der Schweizerwiese Natur bleiben, so dass das blaue Band der Alb bestehen bleibt.
Vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, die uns bei der Europa- und Kommunalwahl mit ihrer Stimme unterstützt haben. Im Stadtrat von Bad Herrenalb wird unsere Partei weiterhin von Volker Schlöder vertreten. Hier finden Sie die vorläufigen Wahlergebnisse für Bad Herrenalb. Wir werden unermüdlich für euch weiter kämpfen für Frieden und Sicherheit, für Investitionen in eine starke Wirtschaft, sichere Arbeitsplätze und gute Bildung. Und für Respekt und soziale Sicherheit für Menschen, die arbeiten und unser Land am Laufen halten.
Wir bedanken uns ganz besonders bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und Kandidierenden, die sich in diesem Wahlkampf für uns eingesetzt haben, auch wenn die Stimmung aufgeheizt war. Euer Engagement macht uns aus!
Am Ergebnis der Europawahl ist nichts schönzureden. Und es ist doppelt frustrierend, dass gerade Parteien der derzeitigen Bundesregierung deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Das darf man nicht übersehen und auch nicht wegdiskutieren. Wir dürfen uns nicht länger in dauernde Kleinkriege ziehen lassen, die alle Leistungen der Regierung überschatten. Unsere Partei muss den Führungsanspruch in dieser Bundesregierung klarmachen. Und sie muss deutlicher zu der Politik stehen, die wir machen und die jetzt gemacht werden muss für dieses Land.
Eine gute Nachricht ist, dass wir als SPD Baden-Württemberg künftig mit zwei statt einem SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament vertreten sind. René Repasi und Vivien Costanzo sind Baden-Württembergs stärkste Stimmen für Europa. Die kommenden fünf Jahre werden sie sich für die baden-württembergischen Belange in Brüssel einsetzen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wohnst Du noch oder lebst Du schon? Diese spielerische Frage eines großen Möbelhauses steht dafür, dass unsere Wohnung mehr sein soll als ein Dach über dem Kopf – und, dass sie trotzdem bezahlbar sein muss.
Doch die Kosten für Boden und Bau steigen, Mieten und Heizkosten werden immer teurer. Überall fehlen Wohnungen und es wird immer schwieriger, etwas Passendes zu finden, das man sich leisten kann. Für viele nimmt das Wohnen mittlerweile einen großen Teil des Einkommens ein. Wir haben deshalb das Wohngeld wesentlich erhöht und ausgeweitet, sodass jetzt mehr Menschen Anspruch darauf haben.
Auch künftig werden Fach- und Arbeitskräfte aus dem Ausland zu uns kommen und der Bedarf an Wohnraum wird weiter steigen. Zudem hat Deutschland sich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu werden. Dafür müssen wir mehr und anders bauen und dabei neu denken, wie wir wohnen und wie wir heizen.
Als SPD-Bundestagsfraktion wollen wir mit unserer Politik erreichen, dass jeder Mensch ein sicheres, bezahlbares, gemütliches und warmes Zuhause hat, das zum Schutz von Umwelt und Klima beiträgt. Mit dem Heizungsgesetz und der kommunalen Wärmeplanung unterstützen wir Menschen beim Umstieg auf eine klimafreundliche Heizung. Doch dabei bleiben wir nicht stehen.
Wie sieht das Wohnen der Zukunft aus? Wie senken wir den Energieverbrauch im Bereich Wohnen? Und wie bleibt das für Sie finanzierbar?
Fragen und diskutieren Sie gerne mit uns darüber!
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.
Saskia Esken, MdB Bernhard Daldrup, MdB
Die Digitalisierung schreitet im Kreis Calw zunehmend voran – doch die „schwarzen (Funk-)Löcher“ sind in vielen Teilen unseres Landkreises unangenehm spürbar und es mangelt noch zu oft an guter Mobilfunk- und Internetverbindung. Zudem sind manche Kommunen finanziell nicht gut aufgestellt und die kommunalen Finanzen bereiten den Bürgerinnen und Bürgern aber auch den politisch Verantwortlichen in den verschiedenen Gremien Sorge und Kopfzerbrechen.
Können wir im Kreis Calw kommunal in eine finanziell sichere und starke Zukunft blicken? Wie können die „schwarzen Löcher“ im Mobilfunk und im digitalen Netz gestopft werden?
Welche Perspektiven sind möglich und wo können wir ansetzen?
Diese Themen sind Schwerpunkte der Arbeit des SPD Bundestagsabgeordneten Parsa Marvi (Karlsruhe-Stadt). Gemeinsam mit Parsa Marvi und mit euch möchten wir über diese Themen diskutieren und uns offen austauschen.
Der SPD-Kreisverband lädt Euch deshalb zu einer Veranstaltung am Mittwoch, den 25.10.2023, nach Bad Herrenalb ein:
„Digitalisierung und kommunale Finanzen – mit Parsa Marvi MdB und dem SPD Kreisverband“
Die Veranstaltung findet im Kurhaus (Kurpromenade 8, 76332 Bad Herrenalb) um 18:30 Uhr statt.
Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung!
Herzliche Grüße,
Daniela Steinrode und David Mogler (Vorsitzende des Kreisvorstandes)
Der SPD-Ortsverein Bad Herrenalb und Dobel
Wir laden alle Mitglieder und Freunde herzlich ein, den Tag der Deutschen Einheit bei Spiel und Spaß mit uns zu feiern.
Wo? Bei der Holländertanne auf der Schweizer Wiese in Bad Herrenalb
Wann? Am Dienstag, 3. Oktober 2023, ab 11:00 Uhr
Für Essen und Trinken ist gesorgt. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.
Auf euer Kommen freut sich
Volker Schlöder, 1. Vorsitzender
Im Industriegebiet am Wolfsberg in Nagold entsteht Solartechnik, die international begeistert – doch ein unbeantwortetes Angebot des Unternehmens wirft ein Schlaglicht auf versäumte Chancen vor Ort. SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode besuchte gemeinsam mit Bernd Gorenflo und Markus Strinz vom SPD-Ortsverein Nagold das Unternehmen Faboro im Technologiezentrum TEC 21 in Nagold.
Empfangen wurde die Gruppe von Geschäftsführer Egon Faiss und dessen Sohn Benjamin Faiss, die seit 1997 die Entwicklung spezieller Photovoltaiklösungen vorantreiben. „Wir wollen zeigen, dass dezentrale Energieproduktion überall möglich ist – kreativ, effizient und ästhetisch“, erklärte Egon Faiss beim Rundgang.
Seit rund zehn Jahren setzt Faboro verstärkt auf außergewöhnliche Solarprojekte jenseits klassischer Dachanlagen. Besonders beeindruckte die Besucherinnen und Besucher die Smartflower, eine bewegliche Photovoltaik-Skulptur mit automatischer Sonnenstandnachführung. „Unser Ziel war: maximale Energie auf minimaler Fläche – und ein Produkt, das sofort sichtbar macht, wie Photovoltaik funktioniert“, so Faiss.
Auch die befahrbaren Solarpflastersteine aus recyceltem Kunststoff direkt vor dem Eingang fanden große Aufmerksamkeit: hochbelastbar, langlebig und vielseitig einsetzbar – von Gehwegen über Terrassen bis hin zu Unternehmensflächen. „Wir verbinden nachhaltige Kreislaufwirtschaft mit echter Flächeneffizienz“, betonte Faiss.
Im Gespräch wurde die enorme Vielfalt des Unternehmens sichtbar: Sonderdächer, Solarfassaden, Solarzäune bis hin zu Spezialprojekten, die teils per Hubschrauber installiert werden. Weltweit hat Faboro inzwischen über 250 Smartflower-Anlagen errichtet.
Daniela Steinrode richtete den Blick auf das Potenzial moderner PV-Systeme und betonte die Bedeutung solcher Lösungen für Kommunen: „Gerade Anlagen wie die Smartflower zeigen, wie attraktiv und sichtbar Energiewende sein kann. Sie erzeugen nicht nur Strom – sie machen Fortschritt begreifbar.“ Bernd Gorenflo ergänzte dies begeistert: „Solche Innovationen gehören dorthin, wo Menschen sie sehen: auf Plätze, Schulhöfe, Firmengelände und vor öffentliche Gebäude.“
Steinrode knüpfte daran an und fragte, welche Voraussetzungen Kommunen benötigen, um solche Technologien schneller zu nutzen. Faiss antwortete: „Viele Städte wollen – aber verzetteln sich in langen Abstimmungen. Klarere Zuständigkeiten und kurze Wege würden die Energiewende enorm beschleunigen.“
Für Irritation sorgte indes ein Vorgang, den Egon und Benjamin Faiss offen ansprachen: Faboro hatte der Stadt Nagold angeboten, eine Smartflower ein Jahr lang kostenlos bereitzustellen – inklusive Installation und kostenfreiem Solarstrom. Doch das Angebot blieb unbeantwortet. Weder Fachämter noch Oberbürgermeister Großmann reagierten, und auch der Gemeinderat erhielt keine Information.
„Wir wollten zeigen, was hier in Nagold entsteht – ohne Kosten, ohne Risiko. Dass wir nicht einmal eine Rückmeldung erhalten haben, hat uns doch sehr befremdet“, sagte Egon Faiss.
Für Steinrode ist das unverständlich: „Wenn ein lokales Hightech-Unternehmen ein solches Angebot macht, muss eine Stadt reagieren. Das ist eine Chance, die man nicht ungenutzt lässt – gerade, wenn man Innovationsfreundlichkeit betonen möchte.“
Sie kündigte an, den Vorgang im Gemeinderat aufzuklären:„Wir müssen nachvollziehen, warum dieses Angebot weder beantwortet noch weitergeleitet wurde. Das schulden wir Transparenz und wirtschaftsfreundlichem Handeln gleichermaßen.“
Zum Abschluss zeigte sich die Delegation tief beeindruckt. „Faboro steht für den Mut, Neues zu denken – und genau diesen Geist brauchen wir für eine erfolgreiche Energiewende“, fasste Steinrode zusammen.
Faboro bleibt damit ein Beispiel dafür, wie viel Innovationskraft in der Region steckt – und welche Chancen entstehen, wenn Wirtschaft und Kommunen an einem Strang ziehen.